Demenz

Demenz ist keine Krankheit die plötzlich auftritt, sondern sich langsam einschleicht. Es beginnt damit, dass Dinge wie Schlüssel oder Termine vergessen werden. Das wir nicht schnell bemerkt, da diese Dinge auch gesunden Menschen passieren.

Das Absterben von Gehirnzellen ist ein natürlicher Vorgang. Bei Demenz ist dieser jedoch beschleunigt.  Immer mehr werden gewisse Bereiche des Gehirns beeinträchtigt, wie beispielsweise das Gedächtnis, Denken, Orientierung und Sprache. Auch Veränderungen der Persönlichkeit können auftretten.

Je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist es an Demenz zu erkranken. Rund 100.000 Menschen leiden in Österreich an Demenz.

Demenzerkrankungen treten bei Frauen und Männer gleich wahrscheinlich auf. Da aber Frauen im Durchschnitt älter werden sind sie viel häufiger betroffen.

Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Demenz. Am öftesten treten aber Mischformen auf. Demenz tritt am häufigsten als Symptom von Alzheimer auf und tritt hauptsächlich bei Menschen über 70 Jahren auf. Sie kann in seltenen Fällen aber auch Menschen um die 50 betreffen.

Der Umgang mit der Krankheit erfordert von den betreuenden und pflegenden Personen viel Einfühlungsvermögen, Geduld aber auch Wissen über den richtigen Umgang. Durch gezielte Behandlung, individuelle Betreuung und spezielles Training kann die Entwicklung einer Demenzerkrankung verlangsamt und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.

Frau hält die Hände von einem alten Mann im Rollstuhl im Pflegeheim

Quellen:  http://www.demenz-hilfe.at/erkrankungsformen
https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/demenz-startseite.html