Parkinson

Parkinson gehört zu den am häufigsten auftretenden neurologischen Erkrankungen. In Österreich sind derzeit etwa 20.000 Menschen an Parkinson erkrankt. Diese Zahl wird nach der Meinung vieler Experten in der Zukunft deutlich steigen. Parkinson beginnt sehr selten vor dem 40. Lebensjahr, meist aber zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Frauen sind seltener betroffen als Männer.

Doch was ist Parkinson nun genau? Hauptsächlich hängt die Krankheit von der Produktion des Botenstoffes Dopamin ab. Es spielt bei dem Ablauf von Bewegungen eine entscheidende Rolle. Der Bereich im Gehirn, in dem Dopamin gebildet wird, wird durch die Parkinson-Erkrankung langsam zerstört. Daher wird immer weniger Dopamin gebildet. Das verursacht schlussendlich eine Fehlsteuerung der Körperbewegungen.

Häufige Beschwerden von Parkinsonerkrankten sind verlangsamte und erschwerte Bewegungen, Versteifung der Muskulatur, nachlassender Geruchssinn, Ruhe-Zittern, Gleichgewichtsstörungen, depressive Verstimmungen und Schwierigkeiten beim Sprechen und Schreiben.

Die Krankheit verläuft in drei Phasen.

Erste Stadium: nennt man auch „Honeymoon-Phase“, dauert vier bis sechs Jahre, mit Medikamenten kann eine Besserung erzielt werden

Zweite Stadium: kommt zu Wirkungsschwankungen der Medikamente, Spezialisten sind gefragt

Spätstadium: nach vielen Jahren, in der therapeutischen Entscheidung sollte eine Spezialabteilung einbezogen werden

Man nimmt an, dass ein Zusammenspiel gewisser Erbanlagen manche Menschen anfälliger für Parkinson machen. Die genaue Ursache für Parkinson konnte bis heute nicht geklärt werden.

Die ersten Symptome sind meist nicht eindeutig, daher sollte bei unklarem Zittern oder ähnlichen Symptomen ein Allgemeinmediziner aufgesucht werden.

Parkinson

Quellen: Ärzte Krone Flyer „Aktiv gegen Parkinson“

http://www.parkinson-sh.at/morbus_parkinson/morbus_parkinson.php